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Die Wege zur Verwaltung werden nicht länger?

 - Lesen Sie hier auch unser Update vom August 2018 - siehe unten. -

 

 

"Niemand musst Angst haben - die Wege zur Verwaltung werden nicht länger, wenn wir mit Landstuhl zusammen gehen."

 

So oder so ähnlich haben wir es immer wieder, bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu hören bekommen. Schon damals kamen uns starke Zweifel an diesen Beteuerungen.

 

Doch wie sollte das überhaupt funktionieren? Der neue Verwaltungssitz in Landstuhl ist doch geografisch eindeutig weiter entfernt als der jetzige!?

Nun, es wurde von Anfang an darüber gesprochen - nein, fest zugesagt - dass es eine Außenstelle der Verwaltung geben wird, die für die Einwohner der jetztigen VG Kaiserslautern-Süd günstig gelegen ist.

Zunächst wurde Trippstadt als Standort ins Gespräch gebracht, was zumindest für die Queidersbacher und Lindener aber absolut nicht besser gelegen hätte. Auch für uns Schopper wäre Trippstadt nicht unbedingt die günstigste Lösung gewesen.

Schnell stellte sich auch heraus, dass die VG gar kein geeignetes Gebäude in Trippstadt besitzt. Glücklicherweise reichten diese Gründe dann aus, um diese Idee zu beerdigen.

 

Die zweite Idee für die Außenstelle war schon deutlich besser durchdacht:

Wieso nicht das bestehende Gebäude der VG-Verwaltung in Kaiserslautern nutzen? Immerhin gehört ein Teil der Räumlichkeiten bereits der VG KL-Süd, womit eine Neuanschaffung schonmal wegfallen würde. (Die Verwaltungsräume befinden sich in zwei Gebäuden: Das rechte Gebäude von der Pirmasenser Straße aus gesehen ist angemietet, das linke, kleinere im Besitz der VG.)

Ökonomisch schon sehr viel besser - immerhin soll die Fusion ja Geld sparen. Durch diese Lösung würde sich auch tatsächlich für niemanden in der jetzigen VG KL-Süd etwas in der Entfernung zur Verwaltung ändern.

Das war der Sachstand, so würde es kommen, wie allgemein versichert wurde. Bis zum 17.02.17.

Die Rheinpfalz (Pfälzische Volkszeitung) schreibt am 20.02.17 über die gemeinsame Sitzung der VG-Räte Landstuhl und KL-Süd. Dort musste Bürgermeister Unnold von einer "Überraschung" berichten, die den Plan für die Außenstelle wohl torpedieren wird.

Wenn nur ein Gebäudeteil genutzt werden soll, muss umgebaut werden. Da es sich dann um eine neue Nutzung handelt, muss dies selbstverständlich barrierefrei (rollstuhlgerecht) geschehen. Umbauten wären auch im oberen Teil des Gebäudes nötig, da dieser vermietet werden sollte.

Alles in allem soll das um die 500.000 Euro kosten!

Und das, wo das Gebäude insgesamt lediglich ca. 280.000 Euro wert ist. Eine Milchmädchenrechnung.

 

Sieht ganz so aus, als ob die Außenstelle eine weitere leere Versprechnung im Fusionsprozess werden würde.

 

Es gibt wohl Gedankenspiele in der Nähe der jetzigen Verwaltung eine andere Immobilie zu suchen. Allerdings muss dafür auch wieder Geld in die Hand genommen werden. Aber angeblich werden die Fusionen doch gemacht, um Geld zu sparen!? Zu Thema Einsparungen lesen sie mehr in der ersten Rubrik.

Update August 2018

 

Nun ist es sozusagen amtlich:

Keine Außenstelle der neuen Verwaltung in Kaiserslautern!

 

Wieso uns das so klar erscheint?

Bürgermeister Unnold gab in der VG-Ratssitzung im Juni 2018 auf eine Nachfrage der SPD als Antwort: „Den angemieteten Teil [des Verwaltungsgebäudes] haben wir […] gekündigt.“, wie Sie der Pfälzischen Volkszeitung am 20.06.2018 entnehmen können. Der andere Teil in Eigentum der VG würde, wie wir oben bereits berichten, für eine halbe Million Euro umgebaut werden müssen. Die Planungen dieses Gebäude als Außenstelle zu nutzen würde so ‚in Frage gestellt‘. (Aus finanzieller Sicht kann man das natürlich nur begrüßen.)

In einem weiteren Artikel vom 12.07.2018 erfahren wir von der Büroleiterin, dass ein Verkauf des genannten Gebäudes angedacht sei. Herr Unnold hatte bereits im Juni berichtet, es gäbe sogar schon Kaufinteressenten.

 

Also: Keine Außenstelle für uns in Kaiserslautern! Was kann das alles sonst schon bedeuten?! Wieder einmal werden unsere Befürchtungen wahr. Wieder einmal wurden uns Bürgern, uns allen, falsche Versprechungen gemacht!

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